Die Listeriose

Fruchtbarkeit und Schwangerschaft | Gesundheitsblog
02.03.2026
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Die Listeriose ist eine durch das Bakterium Listeria monocytogenes verursachte Erkrankung.

Es handelt sich um eine seltene, potenziell schwerwiegende Erkrankung bei schwangeren Frauen und Neugeborenen.

Die Listeriose, was ist das?

Die Listeriose ist eine durch das Bakterium Listeria Monocytogenes verursachte Erkrankung. Dieses Bakterium ist in unserer Umwelt weit verbreitet und kann in Lebensmitteln vorkommen, auch wenn diese gekühlt sind. Die Übertragung auf den Menschen durch Listeria erfolgt daher hauptsächlich über Lebensmittel.

Es handelt sich um eine seltene, potenziell schwerwiegende Erkrankung bei schwangeren Frauen und Neugeborenen.

Dieses Bakterium ist in der Außenwelt sehr widerstandsfähig, kann sich bei niedrigen Temperaturen (4°C im Kühlschrank) vermehren und ist gegenüber Gefrieren resistent. Es wird durch Erhitzen abgetötet.

Die Übertragung auf den Menschen durch Listeria erfolgt hauptsächlich über Lebensmittel (Milchprodukte, insbesondere Rohmilchkäse, bestimmte Wurstwaren, Meeresfrüchte, Gemüse).

Wo versteckt sich Listeria Monocytogenes ?

Dieses Bakterium wird am häufigsten gefunden in:

  • Milchprodukten aus ROHER Milch, insbesondere in Weichkäse
  • Wurstwaren, rohem oder nicht durchgegartem Fleisch
  • Rohkost
  • Räucherfisch und Meeresfrüchten

Welche Symptome gibt es?

  • Bei der schwangeren Frau: Die Listeriose äußert sich durch mehr oder weniger hohes Fieber, begleitet von Kopfschmerzen und manchmal auch Verdauungsstörungen (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall usw.). Neurologische Symptome können ebenfalls auftreten.
  • Für den Fötus: Die Folgen können schwerwiegend sein.

Wird die Erkrankung bei einer schwangeren Frau nicht behandelt oder bleibt sie unerkannt, kann sie eine Fehlgeburt, eine Frühgeburt oder eine Infektion des Neugeborenen verursachen.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose der Listeriose erfolgt bei Fieber durch eine Blutkultur (Blutkultivierung).

Es gibt keine valide Serologie für dieses Bakterium.

Welche Behandlung gibt es?

Listeria kann mit einer geeigneten Antibiotikatherapie behandelt werden.

Es ist unbedingt erforderlich, sich zu schützen und bei Symptomen ärztlichen Rat einzuholen.

In Bezug auf die Hygiene gelten die üblichen Empfehlungen:

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Regelmäßige Reinigung des Kühlschranks (1x/Monat)
  • Einhaltung der Mindesthaltbarkeitsdaten von Lebensmitteln
  • Trennung von Rohem (z. B. Fleisch, Gemüse) und gekochten oder verzehrfertigen Lebensmitteln

Sollte es trotz der Präventionsmaßnahmen zu einer Infektion kommen, wird dem Baby oder der Mutter je nach Fall eine Antibiotikatherapie verabreicht.

Wie kann man sich schützen?

  • Den Verzehr von Rohmilchkäse vermeiden (sowie geriebenen Käse aus dem Handel)
  • Geräucherten oder rohen Fisch vermeiden (wie Sushi, Sashimi, Tarama usw.) sowie rohe Schalentiere
  • Wurstwaren meiden, insbesondere Rillettes, Sülzen, Pasteten und Foie gras. Vorzugsweise vorverpackte, gegarte Wurstwaren gegenüber frisch aufgeschnittenen bevorzugen
  • Bei Hartkäse vorzugsweise die Rinde entfernen
  • Rohes Gemüse, Kräuter und Sprossen (insbesondere Sojasprossen) gründlich waschen
  • Fleisch und Fisch gut durchgaren

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