Die Grippe
Fieber? Starke Müdigkeit? Schnupfen? Muskelschmerzen?
Wenn Ihnen diese Symptome bekannt vorkommen, sind Sie möglicherweise an Grippe erkrankt, wie mehr als 2.500 Patienten, die seit Beginn der Epidemie in Luxemburg gemeldet wurden.
Aber was genau ist die Grippe? Wie kann man sich davor schützen? Was sollte man tun?
Werfen wir einen Blick auf diese Virusinfektion, die jeden Winter wieder auftritt.
Grippe: Definition und Symptome
Was ist Grippe?
Die Grippe ist eine hochansteckende Virusinfektion, die durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) oder durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen übertragen wird.
Es gibt drei Arten von Grippeviren, die Menschen infizieren: A, B und C.
Die Viren A und B sind für saisonale Epidemien verantwortlich. Das Virus C tritt nur in Ausnahmefällen auf und verursacht mildere Infektionen.
Das Virus A (H1N1 und H3N2) ist das gefährlichste. Warum?
- Es verursacht schwere Infektionen, insbesondere bei geschwächten Personen (Kleinkinder, ältere Menschen, Schwangere, Immunsupprimierte, Patienten mit chronischen Erkrankungen usw.).
- Es kann zu bakteriellen Superinfektionen (Lungenentzündungen, HNO-Infektionen usw.) führen.
- Es mutiert regelmäßig, wodurch es sich dem Immunsystem entziehen kann.
- Er kann sich weltweit ausbreiten, wie dies bei der Spanischen Grippe 1918 und der Grippe A (H1N1) 2009 der Fall war.
Was sind die Symptome?
Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 3 Tagen bricht die Grippe plötzlich aus:
- Hohes Fieber und Schüttelfrost
- Starke Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl
- Trockener Husten, Bronchitis, verstopfte Nase
- Muskel- und Gelenkschmerzen: Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
Bei gesunden Menschen heilt die Grippe innerhalb von einer bis mehreren Wochen spontan aus. Bei geschwächten Personen kann sie jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen (akutes Atemnotsyndrom) führen.
Diagnose und Behandlung der Grippe
Die Diagnose der Grippe in Ihrem Ketterthill-Labor
Die Diagnose erfolgt mittels Molekularbiologie: Die Referenztechnik ist die PCR (Polymerase Chain Reaction), eine schnelle, empfindliche und spezifische Technik, die einen Nasen-Rachen-Abstrich (oder bei Kindern einen Rachenabstrich) erfordert.
Antigentests aus der Apotheke liefern zwar ein schnelles Ergebnis, sind jedoch weniger zuverlässig und werden während einer Epidemie nicht empfohlen.
Eine biologische Diagnose ist vor allem bei Komplikationen sinnvoll.
Wie wird die Grippe behandelt?
Die Behandlung einer einfachen Grippe (ohne Komplikationen) ist symptomatisch:
- Schmerzmittel (Paracetamol) zur Linderung von Fieber und Schmerzen
- Ruhe und Flüssigkeitszufuhr, um den Körper bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen
- Ausgewogene Ernährung, um die Kräfte zu erhalten
Entzündungshemmer wie Ibuprofen, Aspirin oder Kortikoide sind zu vermeiden, da sie die Symptome verschlimmern können. Hustensaft und schleimlösende Mittel sind unwirksam.
Wenn eine bakterielle Infektion die Grippe zusätzlich verschlimmert, ist eine geeignete, vom Arzt verschriebene Antibiotikabehandlung erforderlich.
Es gibt spezifische antivirale Behandlungen, die jedoch schweren Grippefällen vorbehalten sind. Sie sind nur dann wirklich wirksam, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der Symptome verabreicht werden. In diesem Fall muss schnell eine biologische Bestätigung erfolgen.
Sich in Zeiten einer Epidemie schützen
Die Impfung
Der Impfstoff! Er ist das wirksamste Mittel, um sich vor der Grippe und ihren Komplikationen zu schützen.
Jedes Jahr wird ein neuer Impfstoff entwickelt, um den Mutationen des Virus Rechnung zu tragen.
- Die Impfkampagne in Luxemburg beginnt im Oktober.
- Eine einzige Impfung gewährleistet einen wirksamen Schutz für 6 Monate.
- Jeder kann sich impfen lassen, auch Kinder und Schwangere.
Die Impfung ist nach wie vor Ihr bester Schutz. Sich impfen zu lassen bedeutet auch, die Schwächsten zu schützen!
Einfache, aber wirksame Maßnahmen
In dieser Saison:
- Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände
- Verwenden Sie ein Papiertaschentuch (und werfen Sie es in den Mülleimer) oder die Ellenbeuge, wenn Sie husten oder niesen
- Vermeiden Sie jeglichen Körperkontakt: Händeschütteln, Umarmungen, Küsse
- Lüften Sie Ihre Wohnung regelmäßig (mindestens zehn Minuten pro Tag)
- Tragen Sie in überfüllten öffentlichen Räumen eine Maske
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