Bronchiolitis

Gesundheitsblog | Mutterschaft / Kindheit
02.03.2026
rendez-vous médical

Derzeit wird viel über Bronchiolitis gesprochen. Ein Begriff, der Eltern Angst machen kann. Aber was ist das eigentlich?
Die Bronchiolitis bei Säuglingen ist eine akute und ansteckende Virusinfektion der kleinen Bronchien. Trotz beeindruckender Symptome ist die Bronchiolitis meist eine harmlose Erkrankung.

Bronchiolitis: Allgemeines und Symptome

Brochiolitis: Was ist das?

Die Bronchiolitis ist die häufigste Infektionskrankheit der unteren Atemwege bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren. Sie tritt vor allem in den Wintermonaten auf.

In mehr als 80 % der Fälle wird die Bronchiolitis durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht, sie kann jedoch auch sekundär durch ein anderes Virus oder bakteriell bedingt sein. Die Infektionserreger verursachen eine starke Entzündung der Bronchiolen, d. h. der feinsten Atemwege, die die Luft bis in die tiefsten Bereiche der Lunge transportieren.

Infolgedessen verengen sich die Bronchiolen und verstopfen leichter durch Sekrete, was dazu führt, dass das Kind manchmal große Anstrengungen unternehmen muss, um zu atmen.

Die ersten Symptome sind ein Nasenausfluss mit leichtem Husten, begleitet von leichtem Fieber, das ein bis drei Tage anhält. Danach kann der Husten stärker werden und Atembeschwerden treten auf: Die Atmung wird immer schneller, lauter und pfeifend. Der Husten führt zu Erbrechen, das Kind ist so außer Atem, dass es nicht mehr trinken kann; es kann quengelig und unruhig sein.

Eine Untersuchung der Nasensekrete auf das Respiratorische Synzytial-Virus kann die Diagnose bestätigen.

Ohne Komplikationen klingen die Symptome schnell ab und das Kind ist innerhalb von 8 bis 10 Tagen wieder gesund, aber ein Resthusten kann noch etwa zwei Wochen lang anhalten, bevor er verschwindet. Trotz der oft beeindruckenden Symptome ist die Bronchiolitis eine harmlose Erkrankung.

Nur ein Arzt kann beurteilen, ob zusätzlich zur Nasenspülung die Verabreichung eines Medikaments erforderlich ist. Eine Atemphysiotherapie ist bei Bronchiolitis nicht systematisch erforderlich.

Wie erfolgt die Ansteckung?

Das RSV wird durch Tröpfchen übertragen, die beim Husten und Niesen ausgestoßen werden, aber auch über die Hände oder kontaminierte Gegenstände (Spielzeug, Handtücher, kontaminierte Lebensmittel usw.). Mangelnde Hygiene, schlecht belüftete Räume und das Leben in Gemeinschaft fördern die Ausbreitung der Krankheit.

Auch Erwachsene können Träger des RSV sein, jedoch verläuft die Infektion meist symptomarm.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Bronchiolitis

Welche Schutzmaßnahmen gibt es, um einer Bronchiolitis vorzubeugen?

  • Waschen Sie sich vor dem Kontakt mit einem Säugling regelmäßig 30 Sekunden lang die Hände mit Wasser und Seife.
  • Waschen Sie Spielzeug und Kuscheltiere regelmäßig.
  • Teilen Sie keine Spielzeuge und Fläschchen.
  • Bringen Sie Ihr Kind vor dem dritten Lebensmonat nicht in eine Krippe oder Kindertagesstätte.
  • Lüften Sie das Schlafzimmer regelmäßig.
  • Setzen Sie Ihr Kind keinem Zigarettenrauch aus.
  • Muttermilch schützt vor RSV, da sie Antikörper enthält.
  • Den Kontakt des Kindes mit anderen Kindern einschränken.
  • Vermeiden Sie stark frequentierte Orte.
  • Bitten Sie andere Personen, eine Maske zu tragen, wenn sie sich weniger als 2 Meter vom Baby entfernt aufhalten.
  • Wenn Sie erkältet sind, tragen Sie eine Schutzmaske, wenn Sie mit dem Kind in Kontakt kommen.

Mein Kind ist krank: Was tun?

Um die Atembeschwerden des Kindes zu lindern, wird Folgendes empfohlen:

  • Die Mahlzeiten aufteilen: Geben Sie häufiger kleinere Mengen zu essen.
  • Die Nase gründlich mit physiologischer Kochsalzlösung (Meerwasser) reinigen, so oft wie nötig
  • Das Kopfende des Bettes in Rückenlage um 30° anheben
  • Die Temperatur gut kontrollieren (Temperatur unter 38,5 °C)
  • Führen Sie, wenn der Arzt es für notwendig hält, Atemphysiotherapie durch, die verschrieben werden kann, um Ihrem Baby zu helfen, bestimmte zu zähflüssige Sekrete zu beseitigen.

Was sind die Warnzeichen und wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

  1. Alter unter 6 Wochen
  2. Atembeschwerden: Einziehen der Rippen, Flügelnase oder Atemaussetzer (Apnoe), pfeifendes Atmen
  3. Wenn es schlecht frisst oder, schlimmer noch, wenn es sich weigert zu trinken
  4. Wenn es Fieber hat (über 38,5 °C)

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