Die NASH-Erkrankung
NASH: Was bedeutet das?
Sicherlich haben Sie schon einmal von NASH gehört, ohne unbedingt zu verstehen, worum es sich dabei handelt. Anlässlich des Welt-NASH-Tages erklären wir Ihnen alles über diese Krankheit, die in den Industrieländern immer häufiger auftritt.
Die Leber ist ein Speicherorgan, das Zucker in Fett umwandeln kann: Dies ist ein normaler physiologischer Mechanismus des Körpers.
Wenn es zu einer abnormalen Ansammlung von Fett in den Leberzellen kommt, spricht man von einer Fettleber, die durch übermäßigen Alkoholkonsum oder schlechte Ernährung verursacht werden kann. Im letzteren Fall spricht man von nichtalkoholischer Steatose, metabolischer Steatopathie oder NAFLD (Non Alcoholic Fatty Liver Disease). Dies ist das erste Stadium der Leberschädigung. In diesem Stadium kann noch etwas unternommen werden, und die Schäden sind reversibel.
Diese Erkrankung wird weitgehend durch einen übermäßigen Konsum von zuckerhaltigen Getränken, Fetten oder Zucker und durch einen sitzenden Lebensstil beeinflusst. Es handelt sich auch um eine stille Krankheit, was bedeutet, dass sie keine besonderen Symptome verursacht und daher oft unbemerkt bleibt.
Das nächste Stadium nach der Steatose ist die NASH, auch bekannt als „Soda-Krankheit“ oder „Fettleber„. Der Begriff NASH steht für „non alcoholic steatohepatitis“ oder nichtalkoholische Steatohepatitis.
Nichtalkoholische Steatose tritt sehr häufig auf: 20 bis 25 % der Bevölkerung sind davon betroffen. Wenn nichts unternommen wird, entwickeln 30 % der Menschen mit Steatose eine NASH.
Die Leberschäden können sich weiter verschlimmern und zu schwereren Stadien wie Leberzirrhose oder sogar Leberkrebs führen.
Wer ist von NASH betroffen?
Diese Krankheit kann jeden betreffen, auch wenn das Risiko bei Übergewicht – selbst bei geringem – Diabetes, erhöhtem Cholesterin- oder Triglyceridspiegel oder Bluthochdruck erhöht ist.
Bewegungsmangel, ein sitzender Lebensstil oder eine zuckerreiche Ernährung (einschließlich Limonaden) und Junkfood begünstigen ebenfalls das Auftreten dieser Krankheit. Man spricht von der „Limonadenkrankheit„, da Limonaden viel Zucker enthalten.
Aber wäre es eine Lösung, „normale“ Limonaden durch kalorienarme, zuckerfreie oder 0 %-Limonaden zu ersetzen?
Nun, nein, künstliche Zucker und Süßstoffe stimulieren die Sättigungszentren im Gehirn nicht so wie echter Zucker. Daher werden die Appetitzentren weiterhin angeregt, was zu einem noch höheren Zuckerkonsum führt.
Achten Sie auch auf versteckten Zucker. Dieser ist in vielen industriell hergestellten Produkten, Fruchtsäften, Saucen, Toastbrot, Diätprodukten und sogar in fertigen Gemüsepfannen enthalten.
Welche Personengruppen sind am stärksten von NASH betroffen?
Am stärksten betroffen sind Männer über 50, aber auch Frauen nach der Menopause.
Seit einigen Jahren tritt NASH jedoch auch bei immer jüngeren Patienten auf, die übergewichtig sind, sich „amerikanisch“ (Limonade, viele Kohlenhydrate…) oder unausgewogen ernähren oder bestimmte Risikofaktoren aufweisen.
Darüber hinaus kann man auch ohne Übergewicht daran erkranken. Bei schlanken Personen tritt NAFLD in 5 % der Fälle auf, bei nicht übergewichtigen Personen in 12 % der Fälle.
Wie kann NASH erkannt und behandelt werden?
Was sind die Symptome von NASH?
NASH und das Vorstadium (NAFLD) sind chronische, symptomfreie Lebererkrankungen. Es gibt keine alarmierenden Anzeichen oder besonderen körperlichen Symptome.
Eine NASH kann jedoch bei leichtem oder mäßigem Übergewicht, leicht erhöhtem Blutzucker, erhöhtem Fettgehalt im Blut (Hyperlipidämie) oder Bluthochdruck vermutet werden.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Die Diagnose erfolgt in mehreren Schritten, wobei zunächst eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
Es gibt keinen spezifischen Marker, aber eine Reihe von Parametern lassen eine NASH vermuten.
Zunächst wird das Blutbild auf Anomalien untersucht. Die Leberenzyme (Transaminasen) können erhöht sein. Diese Enzyme können jedoch aus verschiedenen Gründen erhöht sein. Es werden auch Scores verwendet, die mehrere Parameter berücksichtigen (z. B. FIB-4). Je nach Ergebnis kann der Arzt weitere Blutuntersuchungen anordnen, um andere Ursachen auszuschließen.
Je nach den Ergebnissen der Blutuntersuchung wird Ihr Arzt auch eine Ultraschalluntersuchung oder eine Elastometrie anordnen.
Für eine sichere Diagnose ist eine Leberbiopsie erforderlich.
Wie kann NASH behandelt werden?
Es gibt keine spezifische Behandlung für NASH. Aber die gute Nachricht ist: Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, ist sie reversibel!
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung können den Prozess stoppen. Derzeit laufen Studien zu Medikamenten, aber derzeit können nur Änderungen des Lebensstils den Trend umkehren.
Es muss jedoch vor dem Auftreten von Fibrose und Zirrhose gehandelt werden!
NASH – FAQ
NASH – was bedeutet das?
Die Leber wandelt aufgenommenen Zucker in Fett um. Bei einem Überschuss sammelt sich das Fett in den Leberzellen an: Dies wird als Fettleber bezeichnet.
Die Fettansammlung geht mit einer Entzündung einher, sodass das Stadium NASH erreicht wird.
Wenn in diesem noch reversiblen Stadium nichts unternommen wird, können sich die Leberschäden weiter verschlimmern und zu schwerwiegenderen Stadien wie Leberzirrhose oder sogar Leberkrebs führen.
Was sind die verschiedenen Krankheitsstadien?
- Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)
- Nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH)
- Fibrose
- Zirrhose
- Krebs
Ist NASH häufig?
Ja, 25 % der Bevölkerung leiden an nichtalkoholischer Fettlebererkrankung. Von diesen entwickeln 30 % eine NASH.
Wann sollte man an NASH denken? Was sind die Risikofaktoren?
NASH tritt eher bei Männern über 50 Jahren und bei Frauen nach der Menopause auf. Aber Vorsicht, NASH wird zunehmend auch bei jüngeren Patienten beobachtet.
Risikofaktoren sind:
- Selbst mäßiges Übergewicht
- Diabetes
- Erhöhte Blutfettwerte
- Bluthochdruck
- Unausgewogene Ernährung
- Übermäßiger Konsum von „Junkfood“
- Übermäßiger Konsum von zuckerhaltigen Getränken (Limonaden) und zuckerhaltigen Produkten
- Bewegungsmangel
Besteht auch ohne Übergewicht ein NASH-Risiko?
Bei schlanken Personen tritt NAFLD in 5 % der Fälle auf, bei nicht übergewichtigen Personen in 12 % der Fälle.
Was sind die Symptome der NASH?
Es handelt sich um eine chronische und schleichende Erkrankung. In den ersten Stadien gibt es keine besonderen körperlichen Symptome oder Warnzeichen.
Ist der Konsum von "Light"- oder "Zero"-Produkten besser?
Nein, sie enthalten zwar künstliche Zucker und Süßstoffe, aber diese täuschen das Gehirn nicht, das nach „echten“ Zucker verlangt und somit zum Verzehr von Zucker anregt.
Sollte man Fruchtsäfte und Sirupe meiden, um einer NASH vorzubeugen?
Nein, alle diese Produkte enthalten Zucker.
Wie wird eine NASH diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt in mehreren Schritten, wobei zunächst eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
Es gibt keinen spezifischen Marker, aber eine Reihe von Parametern lässt den Verdacht auf NASH aufkommen. Zunächst wird das Blutbild auf Anomalien untersucht. Die Leberenzyme (Transaminasen) können erhöht sein. Diese Enzyme können jedoch aus verschiedenen Gründen erhöht sein. Es werden auch Scores verwendet, die mehrere Parameter berücksichtigen (z. B. FIB-4). Je nach den Ergebnissen kann der Arzt weitere Blutuntersuchungen anordnen, um andere Ursachen auszuschließen.
Je nach den Ergebnissen der Blutuntersuchung wird Ihr Arzt auch eine Ultraschalluntersuchung oder eine Elastometrie anordnen.
Für eine sichere Diagnose ist eine Leberbiopsie erforderlich.
Gibt es eine medikamentöse Behandlung der NASH?
Nein, derzeit ist kein Wirkstoff für die Behandlung von NASH zugelassen. Die Behandlung basiert auf Änderungen des Lebensstils (mediterrane Ernährung und körperliche Bewegung).
Welche Konsumgewohnheiten sollte man annehmen?
- Eine angepasste und personalisierte kalorienarme Ernährung entsprechend dem Energieverbrauch
- Den Alkoholkonsum auf ein Glas pro Tag beschränken
- Vermeiden Sie Fruktose (Zucker) und Saccharose in alkoholfreien Getränken
- Vermeiden Sie gesättigte Fette, die in Fastfood-Produkten und bestimmten Fleischsorten enthalten sind
- Erhöhen Sie die Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs, die eine Quelle für Omega-9-Fettsäuren (Olivenöl), Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren (Raps-, Soja-, Walnussöl usw.) sind
- Bevorzugen Sie komplexe Zucker wie Stärke, vor allem in roher statt raffinierter Form (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte).
- Treiben Sie regelmäßig Sport, z. B. mindestens 30 Minuten zügiges Gehen pro Tag.
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