Infektion mit Chlamydia trachomatis

Gesundheitsblog | STI
02.03.2026
rendez-vous médical

Kennen Sie die weltweit häufigste sexuell übertragbare Infektion?
Wussten Sie, dass diese Infektion in mehr als der Hälfte der Fälle symptomfrei verläuft, aber zu Unfruchtbarkeit führen kann? Dass sie vor allem junge Menschen betrifft?

In diesem Monat erfahren Sie alles über Chlamydia trachomatis.

Was ist Chlamydia Trachomatis?

Infektionen mit Chlamydia trachomatis, auch Chlamydiose genannt, sind sehr häufig und leicht übertragbar. 

Wer ist betroffen?

Zwei Drittel der Neuinfektionen treten bei jungen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren auf, vor allem bei jungen Frauen, die 74 % der Fälle ausmachen. Schätzungen zufolge ist jede zwanzigste sexuell aktive junge Frau dieser Altersgruppe mit Chlamydia trachomatis infiziert.

Wie wird die Infektion übertragen?

Im Jahr 2020 erkrankten 129 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Diese Zahl lässt sich dadurch erklären, dass das für diese Infektionen verantwortliche Bakterium Chlamydia trachomatis sehr leicht durch einfachen sexuellen Kontakt übertragen wird (Geschlechtsverkehr, Oralverkehr, Kontakt mit sexuellen Sekreten ohne Geschlechtsverkehr, Verwendung kontaminierter Sexspielzeuge).

In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Fälle zu verzeichnen. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich die Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen mit Chlamydia trachomatis verdreifacht.

Was sind die Symptome?

Meistens treten keine oder nur wenige Symptome auf. Die infizierten Personen wissen daher nichts von ihrer Infektion und verbreiten die Bakterien weiter. Das Problem sind die durch diese Bakterien verursachten Komplikationen, die bis zur Unfruchtbarkeit führen können.

Chlamydia trachomatis: Langfristige Risiken der Unfruchtbarkeit

Was sind die Symptome?

Infektionen mit Chlamydia trachomatis sind leicht übertragbar, verursachen jedoch meist keine oder nur geringe klinische Symptome zum Zeitpunkt der Infektion. Dies ist bei 75 % der Frauen und 50 % der Männer der Fall.

Wenn Symptome auftreten, zeigen sie sich innerhalb eines Monats nach dem Kontakt oder Geschlechtsverkehr, bei dem die Ansteckung stattgefunden hat.

Bei Frauen sind die klinischen Symptome Brennen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr, schmutziger und zähflüssiger Ausfluss, Reizungen der Geschlechtsorgane und manchmal Bauchschmerzen.

Bei Männern kommt es eher zu Ausfluss aus der Eichel, Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz oder Schmerzen im Hodenbereich.

Was sind die Risiken?

Unbehandelt können Chlamydien-Infektionen zu Komplikationen führen.

Bei Frauen kann sich die Infektion auf die Eileiter ausbreiten und diese verstopfen, was zu einer verminderten Fruchtbarkeit oder sogar zu Unfruchtbarkeit führen kann.

Bei Männern breitet sich eine unbehandelte Infektion ebenfalls aus und befällt den Nebenhoden, die Hoden und die Prostata.

Infektion mit Chlamydia trachomatis – wie lautet die Diagnose?

Infektionen mit Chlamydia trachomatis lassen sich leicht diagnostizieren.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Das Vorhandensein der Bakterien kann direkt mit einer mittlerweile allgemein bekannten Technik nachgewiesen werden: der PCR. Dazu muss eine Probe entnommen werden, die möglicherweise die Bakterien enthält.

Bei Frauen erfolgt die beste Probenentnahme durch einen Abstrich aus der Scheide oder, je nach Sexualpraktiken, aus dem Anus oder Rachen. Die Probenentnahme kann durch eine medizinische Fachkraft oder selbstständig erfolgen.

Bei Männern ist eine Urinprobe aus dem ersten Urinstrahl am Morgen ideal.

Chlamydieninfektionen gehen häufig mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen einher, nämlich Gonokokken und Mycoplasma genitallium. Es wird empfohlen, gleichzeitig auf diese drei Erreger zu testen.

Welche Behandlung?

Die Behandlung einer Chlamydieninfektion erfordert die Einnahme von Antibiotika.
Eine infizierte Person bleibt so lange ansteckend, bis sie ihre Behandlung erhalten hat.

Was ist mit der Serologie?

Es gibt noch eine andere Methode, die Serologie. Dabei wird jedoch nicht dasselbe untersucht. Bei dieser Technik wird eine Blutprobe auf Antikörper untersucht, die der Körper gebildet hat, wenn er sich gegen eine Chlamydieninfektion gewehrt hat. In diesen Fällen kann man nicht wissen, ob die Infektion noch vorhanden ist oder nicht. Es handelt sich lediglich um Spuren eines Kontakts.

Dieser Test ist nur dann sinnvoll, wenn der Arzt eine Infektion vermutet, die sich auf Organe ausgebreitet hat, die mit einem Abstrich nicht erreicht werden können.

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