Die Tigermücke und das Dengue-Fieber
In Luxemburg wurden Tigermücken entdeckt. Aber welche Gefahren birgt diese Mückenart?
Mehr über die Tigermücke erfahren
Aedes-Mücken, besser bekannt als Tigermücken, sind in tropischen Gebieten seit langem bekannt. Aber sie verbreiten sich über den ganzen Planeten und es gibt nur noch wenige Orte, die von dieser charakteristischen Mücke verschont geblieben sind.
Sie ist schwarz-weiß gestreift: Die Tigermücke ist nicht gelb und schwarz, sondern schwarz und weiß. Sie hat einen weißen Rückenstreifen und gestreifte Beine.
Sie ist klein, kleiner als ein 1-Cent-Stück.
Sie ist leise und tagaktiv: Im Gegensatz zur gewöhnlichen Mücke, die eher nachts sticht und laut fliegt, ist die Tigermücke tagaktiv, d. h. sie sticht eher tagsüber (hauptsächlich morgens und abends) und ist leise.
Welche Krankheiten überträgt die Tigermücke?
Sie kann potenziell das Dengue-Virus, das Chikungunya-Virus und auch das Zika-Virus übertragen, wenn sie selbst infiziert ist.
Was ist Dengue-Fieber?
Es handelt sich um eine Krankheit, über die immer häufiger gesprochen wird. Dengue ist ein Virus, das durch die Tigermücke auf den Menschen übertragen wird.
Dengue-Fieber, früher eine Reisekrankheit in der Karibik, Südostasien und Südamerika, wird zunehmend zu einer sogenannten autochthonen Krankheit. Das bedeutet, dass die Menschen, die sich damit angesteckt haben, nicht gereist sind, da der Überträger (die Mücke) vor Ort vorhanden ist.
Was sind die Symptome?
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung läuft Gefahr, irgendwann einmal an Dengue-Fieber zu erkranken.
Die klinische Erkrankung reicht von einer asymptomatischen Infektion oder einer leichten Erkrankung bis hin zu einer schweren Erkrankung in einem von 20 Fällen.
Nach einer typischen Inkubationszeit von 5 bis 7 Tagen tritt ein 2 bis 7 Tage andauerndes Fieber auf, das manchmal von Kopfschmerzen und mehr oder weniger diffusen Schmerzen begleitet wird. Danach verbessert sich der klinische Zustand in der Regel allmählich.
Manchmal kann der Verlauf schwerwiegend sein, mit Blutdruckabfall und Blutungsrisiken.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Die Diagnose kann im Labor anhand einer einfachen Blutuntersuchung gestellt werden.
Je nach Zeitpunkt des Auftretens der Symptome wird nach dem Virus oder nach Antikörpern gesucht, die als Reaktion auf die Infektion gebildet wurden.
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