HPV

Gesundheitsblog | STI
25.03.2026
Couple allongé

Neu im Labor Ketterthill: HPV-Untersuchung! 

Kennen Sie HPV? Wussten Sie, dass es sich dabei um die häufigste sexuell übertragbare Infektion handelt? Dass 95 % aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen durch HPV verursacht werden?

Die Übertragung von HPV

HPV ist die Abkürzung für „Human PapillomaVirus”. Es gibt mehr als 200 verschiedene Typen. Diese Viren sind für zahlreiche sexuell übertragbare Infektionen (STI) verantwortlich.

Sie sind sehr ansteckend und übertragen sich sehr leicht, fast ausschließlich durch sexuellen Kontakt mit oder ohne Penetration. Der Kontakt einer Schleimhaut mit einer anderen Schleimhaut reicht aus. Kondome, die vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen schützen, bieten nur einen teilweisen Schutz vor HPV. 

Über 80 % der Bevölkerung haben oder werden irgendwann mit HPV in Kontakt kommen. Die Ansteckung erfolgt in der Regel zu Beginn des Sexuallebens. Meistens ist die Infektion vorübergehend und der Körper wehrt sich und eliminiert das Virus.

Couple qui s’embrasse

Die Symptome

Oftmals verursacht HPV keine Symptome. Man kann sich unwissentlich infizieren und das Virus an seine Sexualpartner weitergeben, und es ist möglich, sich mehrmals mit diesen Viren zu reinfizieren. In etwa 10 % der Fälle bleibt die Infektion bestehen und es treten Läsionen auf.

95 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen, fast 100 % der Analkrebserkrankungen und 50 % der Erkrankungen im HNO-Bereich stehen im Zusammenhang mit HPV.

Durch Vorsorgeuntersuchungen kann das Virus frühzeitig erkannt und der Gebärmutterhals auf Anomalien untersucht werden, um Läsionen schnell zu behandeln.

Die 2 Arten von HPV

Die risikoarmen Humanen Papillomviren (z. B. HPV 6 und 11) sind für Hautveränderungen verantwortlich, die als Kondylome oder Genitalwarzen bezeichnet werden und zwar gutartig, aber lästig und unansehnlich sind.

Die anderen, die Hochrisiko-HPV, auch als onkogene HPV bezeichnet (vor allem HPV 16, 18, aber auch HPV 31, 33, 45, 52, 58), verursachen Läsionen, die sich über Jahre hinweg, in der Regel 15 bis 20 Jahre, symptomfrei entwickeln und zu Krebs führen.
Sie verursachen vor allem Krebserkrankungen der Genitalien (Gebärmutterhals, Anus, Vulva, Penis), aber auch des Oropharynx (Rachen, Mandeln und Zungenbasis) und des Kehlkopfes.

Vous souhaitez vous informer & prendre soin de votre santé ?

Inscrivez-vous à la newsletter patients Ketterthill !
Recevez des informations santé et conseils de prévention chaque mois

logo ketterthill
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.