Schwangerschaftstest: die Bestimmung des Beta-HCG

Fruchtbarkeit und Schwangerschaft | Gesundheitsblog
02.03.2026
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Der Schwangerschaftstest entspricht der Bestimmung des Beta-hCG-Hormons. Er wird im Labor anhand einer Blutentnahme durchgeführt, ohne dass ein Nüchternzustand erforderlich ist.

Wann sollte der Test durchgeführt werden? Wie ist er zu interpretieren?

Die Bestimmung des Beta-hCG (Schwangerschaftstest) wird von der CNS (Caisse Nationale de Santé) auf ärztliche Verordnung erstattet, im Gegensatz zum in der Apotheke erhältlichen Urintest.

Das Beta-HCG: Was ist das?

Das hCG, oder Humanes Choriongonadotropin, ist ein Hormon, das von der Schwangeren produziert wird. Es wird von der Plazenta ab dem 6. Tag nach der Befruchtung produziert. Sein Wert steigt regelmäßig im Verlauf des 1. Schwangerschaftstrimesters an. Außerhalb der Schwangerschaft ist sein Wert meistens negativ.

Es besteht aus einer Alpha-Kette, die vielen Hormonen gemeinsam ist, und einer Beta-Kette, die spezifisch für das Schwangerschaftshormon ist – daher der Name Beta-hCG.

Wann sollte der Test durchgeführt werden? Wie ist er zu interpretieren?

Der Wert ist in der Regel ab dem 6. Tag nach der Befruchtung positiv (etwa 3 Wochen nach dem Datum Ihrer letzten Regelblutung) und steigt dann regelmäßig im Verlauf des 1. Schwangerschaftstrimesters an. Er verdoppelt sich etwa alle 36 bis 48 Stunden bis zur 10. Schwangerschaftswoche und sinkt anschließend im Verlauf des 2. und 3. Schwangerschaftstrimesters.

Ein Wert unter 5 UI/L ermöglicht es in den meisten Fällen, eine Schwangerschaft auszuschließen, es sei denn, der Test wurde zu früh durchgeführt.
In diesem Fall kann eine Kontrolle einige Tage später sinnvoll sein.

Um einen Schwangerschaftstest durchzuführen, empfiehlt es sich, 1 oder 2 Tage vor dem erwarteten Regeltermin zu warten. Wenn der Wert niedrig ist (unter 25 UI/L), ist es besser, die Bestimmung 48 Stunden später zu wiederholen, um zu überprüfen, ob der Wert gestiegen ist.

Bei einer Mehrlingsschwangerschaft (Zwillinge) sind die Beta-hCG-Werte in der Regel höher.

Die Bestimmung von β-hCG ermöglicht es nicht, den Beginn der Schwangerschaft genau zu datieren, da bei verschiedenen Frauen sehr unterschiedliche Werte beobachtet werden können. Ein Ultraschall wird daher notwendig sein, um den Beginn der Schwangerschaft zu datieren.

Warum sind Kontrolluntersuchungen notwendig?

Es ist sehr wichtig, regelmäßige Kontrollen durchzuführen. In Risikosituationen oder wenn bestimmte Anzeichen auf einen abnormalen Schwangerschaftsverlauf hindeuten können, kann der Beta-hCG-Wert durch aufeinander folgende Bestimmungen alle 48 Stunden überwacht werden. Sein Wert steigt regelmäßig im 1. Schwangerschaftstrimester an. Er stabilisiert sich anschließend und sinkt im 2. und 3. Schwangerschaftstrimester.

Verdacht auf Fehlgeburt:

Bei Verdacht auf eine Fehlgeburt (Blutungen, Bauchschmerzen…) wird die Beta-hCG-Bestimmung mehrfach im Abstand von einigen Tagen wiederholt. Die Diagnose einer Fehlgeburt wird bei einem Abfall des Beta-hCG-Wertes gestellt. Der Wert muss wieder negativ werden.

Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft (EUG):

Das Auftreten von Bauchschmerzen und/oder Blutungen kann auf einen abnormalen Schwangerschaftsverlauf hinweisen und eine Beta-hCG-Bestimmung veranlassen. Wenn der Beta-hCG-Wert niedriger als bei einer normalen Schwangerschaft ist und bei zwei aufeinander folgenden Blutentnahmen nicht ansteigt, kann eine Eileiterschwangerschaft vermutet werden. Ein Ultraschall wird dann zur Diagnosestellung durchgeführt.

Verdacht auf eine Blasenmole (Mola hydatidosa):

Zum Zeitpunkt der Befruchtung kann sich die Plazenta anomal entwickeln und zur Bildung eines kleinen Tumors, der Mole, führen. Man spricht von einer Blasenmolen-Schwangerschaft oder Mola hydatidosa (1 Fall auf 1000 Schwangerschaften).

In diesem Fall wird ein sehr hoher Beta-hCG-Wert beobachtet, der mit einem verdächtigen Ultraschallbefund verbunden ist.

Die Behandlung besteht in der Absaugung des in der Gebärmutter vorhandenen Plazentagewebe. Anschließend ist eine Nachsorge mit Überwachung des Beta-hCG-Werts über 6 Monate bis 1 Jahr je nach Fall erforderlich.

Die weiteren Fälle, in denen HCG bestimmt wird:

Screening auf Hodentumoren beim Mann:

Das hCG wird auch von Männern bei Hodenkrebs produziert. Seine Bestimmung wird präoperativ und zur Therapieverlaufskontrolle durchgeführt.

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