Die Herausforderung „Dry January“

Gesundheitsblog | Prävention | Ratgeber
02.03.2026
Frau trinkt ein Glas Wasser
Jedes Jahr kommt die Dry January-Herausforderung nach den Exzessen der Feiertage. Über die guten Vorsätze hinaus ist es wichtig für unsere Gesundheit, den Konsum zu reduzieren oder sogar ganz aufzuhören.
Ob regelmäßig oder gelegentlich, ein übermäßiger Alkoholkonsum kann gefährlich sein. Langfristig kann Alkohol Verdauungs-, neurologische, Nerven- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Der Dry January ist eine Gelegenheit, seinen Konsum besser kennenzulernen und die schädlichen Auswirkungen von Alkohol auf unsere Gesundheit zu verstehen.

Alkoholkonsum und seine Auswirkungen

Alkoholische Getränke werden oft mit festlichen Abenden in Verbindung gebracht. Der übermäßige, akute oder chronische Konsum hat schädliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das Nervensystem.

Alkohol, eine psychoaktive Substanz

Alkohol hat eine direkte Wirkung auf das Gehirn, die von der aufgenommenen Menge abhängt.
Der akute Alkoholkonsum führt schnell zu unterschiedlichen Empfindungen wie Entspannung, Euphorie oder sogar Aufregung. Alkohol hat eine enthemmende Wirkung mit dem Gefühl, Aufgaben leichter ausführen zu können; er hilft, eine eventuelle Schüchternheit zu überwinden. In höheren Dosen verursacht Alkohol Trunkenheit mit schlechter Bewegungskoordination, vermindertem Urteilsvermögen und verlangsamten Reflexen. Diese Verhaltensänderungen erhöhen das Risiko von Verkehrsunfällen sowie von Aggressivität gegenüber anderen oder sich selbst.

Alkohol, in Maßen zu genießen

Übermäßiger Konsum, massiv in kurzer Zeit, das sogenannte „Binge Drinking„, kann tödlich sein.
Chronischer, regelmäßiger Alkoholkonsum führt ebenfalls zu langfristigen neurologischen Störungen wie kognitiven Beeinträchtigungen, Gedächtnisverlust, Nervenschäden und kann Stimmungsstörungen wie Depressionen und Angst verstärken. Chronischer Konsum beeinträchtigt das soziale, familiäre und berufliche Leben.
Langfristig kann Alkohol zu einer massiven und irreversiblen Beeinträchtigung des Gedächtnisses, zu Abhängigkeit, zu Demenz, Neuropathien und Enzephalopathien führen, die mit Vitaminmangel zusammenhängen.
Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu werden und bei Bedarf Hilfe zu suchen.

Frau sagt Nein zum Alkohol

Die Folgen des Alkoholkonsums

Alkohol & Verdauungssystem

Chronischer Alkoholkonsum beeinträchtigt hauptsächlich das Verdauungssystem.
Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu einer fortschreitenden Zerstörung der Leberzellen, die dann durch faseriges Gewebe ersetzt werden, was zu Folgendem führen kann:

  • Steatose (Fettansammlung),
  • Fibrose
  • und dann Zirrhose, die letzte Stufe vor Leberkrebs.

Aber die Leber ist nicht das einzige Organ, das durch Alkohol geschädigt wird.

Welche Folgen für die Organe?

Alkohol kann Krebs im Mund, Rachen, in der Speiseröhre, im Magen und Dickdarm und sogar in der Brust verursachen. Aber auch schwere Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (akute und chronische Pankreatitis) und Magengeschwüre.
Diese Schäden sind meistens irreversibel.

Das Standardglas: eine Einheit zur besseren Messung des Konsums

Welche Alkoholmengen enthalten die verschiedenen Getränke?

Wein, Champagner, Cidre, Bier, Spirituosen wie Gin, Wodka, Whisky… enthalten alle Alkohol. Jedes alkoholische Getränk enthält eine unterschiedliche Menge Alkohol, die in Prozent oder Grad angegeben wird und auf dem Etikett des Getränks zu finden ist.
Zum Beispiel enthält Cidre etwa 5% Alkohol, Bier 6%, Wein 12%, während Wodka oder Rum bis zu 40% und Whisky bis zu 45% enthalten können.

Was entspricht dem „Standardglas“?

Um die Menge an konsumiertem Alkohol besser zu verstehen, verwendet man die Einheit „Standardglas Alkohol„. Dies ermöglicht den Vergleich der Alkoholmenge in verschiedenen Getränkearten.
Ein Standardglas Alkohol entspricht zum Beispiel:

  • 25 cl Bier mit 5%
  • 10 cl Wein mit 12°
  • 7 cl Aperitif mit 18°
  • ein kleines Glas Whisky oder Wodka (2,5 cl) mit 40°

Es ist wichtig, diese Äquivalenzen zu kennen, um seinen Alkoholkonsum besser zu steuern und Exzesse zu vermeiden.

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