Das Parvovirus B19

Gesundheitsblog | Mutterschaft / Kindheit
02.03.2026
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Das Parvovirus B-19 ist ein Virus, der eine im Kindesalter häufige, gutartige Erkrankung verursacht und für einen Hautausschlag verantwortlich sein kann, der als Ringelröteln (Erythema infectiosum) bezeichnet wird.

1 bis 3 % der Frauen infizieren sich während der Schwangerschaft, und die Rate der Übertragung der Infektion auf den Fötus beträgt 15 bis 30 %

Das Parvovirus B19, was ist das?

Das Parvovirus B19 ist ein Virus, der eine im Kindesalter häufige, gutartige Erkrankung verursacht und für einen Hautausschlag verantwortlich sein kann, der als Ringelröteln (Erythema infectiosum) bezeichnet wird.

Mehr als 50 % der Erwachsenen sind gegen diesen Virus geschützt (Infektion im Kindesalter).

Welche Symptome gibt es?

Bei Erwachsenen verläuft die Infektion meist asymptomatisch. Es können grippeähnliche Symptome (Fieber, Kopfschmerzen) oder Arthralgien (Gelenkschmerzen) auftreten, die von einem Hautausschlag begleitet sein können.

Der Hautausschlag tritt häufiger bei Kindern auf.

Welche Risiken bestehen für den Fötus?

Das Übertragungsrisiko auf den Fötus ist sehr gering. Tatsächlich ist mehr als jede zweite Frau geschützt. Im Falle einer Übertragung hat dies für die meisten Föten keine Folgen.

Die Infektion kann in der Frühschwangerschaft zu Fehlgeburten führen. In seltenen Ausnahmefällen kann das Parvovirus beim Fötus Wasseransammlungen (Ergüsse) verursachen, die der Arzt mittels Ultraschall feststellt und die eine spezialisierte Betreuung und Nachsorge erfordern.

Wie wird es festgestellt?

Das Screening ist nicht routinemäßig. Der Arzt wird es je nach Situation anordnen.

Die Parvovirus-B19-Infektion wird durch den Nachweis spezifischer Antikörper (Serologie) diagnostiziert. Das Vorhandensein von IgG-Antikörpern bedeutet eine Immunisierung, d. h. einen Schutz.

Das Fehlen von Antikörpern zeigt an, dass kein Kontakt mit dem Virus stattgefunden hat.

Das Vorliegen einer Infektion während der Schwangerschaft führt zu einer regelmäßigen Überwachung, insbesondere durch Ultraschalluntersuchungen.

Wie kann man sich schützen?

Es gibt keinen Impfstoff gegen diesen Virus.
Es wird empfohlen, sich gründlich die Hände zu waschen, insbesondere wenn kleine Kinder im Haushalt leben oder im beruflichen Umfeld.

Haben Sie Fragen zum Parvovirus B19?
Sprechen Sie ruhig mit Ihrem Hausarzt darüber!

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